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Was darf man im Trennungsjahr nicht machen? MyLifestyle Mentor zeigt Dir, wie Du Dich als Mann stilvoll und korrekt verhältst.

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Du hattest den Traum von einer schönen Frau an Deiner Seite, einem Kind als ganzer Stolz und einem tollen Haus? Manchmal läuft es nicht wie gewünscht und die Beziehung geht auseinander. Jetzt heißt es Haltung zu bewahren, souverän zu sein und die Scheidung im Guten durchzuziehen.

MyLifestyle Mentor zeigt Dir, was man im Trennungsjahr nicht machen sollte, welche Regeln für Dich gelten und gibt Dir praktische Tipps an die Hand.

Umgang mit Emotionen

Wenn eine Ehe durch die Scheidung beendet wird, ist das eine Entscheidung die von beiden Parteien zusammen getroffen wird. Es ist letztlich das Eingeständnis, dass es besser ist, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Du als Mann übernimmst Verantwortung für Dein Leben und wie es zukünftig weitergeht.

Das positive oder auch negative Emotionen mit reinspielen, ist ganz normal. Trotzdem gilt es für Dich, die Emotionen im Griff zu haben und Dich mit Stil und Klasse zu trennen. Auch wenn Gefühle noch eine Rolle spielen ist es ratsam, Dich korrekt zu verhalten und die nächsten Schritte mit Würde „abzuarbeiten“.

Schritte zur Scheidung

Alle Regeln zur ehelichen Lebensgemeinschaft und der Familie werden im Artikel 6 Absart 1 des Grundgesetzes geschützt. Aus diesem Grund muss vor Gericht zunächst nachgewiesen werden, dass eine Ehe gescheitert ist. Es sollte sich von selbst verstehen, dass vor Gericht nicht lauftstark gestritten oder schmutzige Wäsche gewaschen wird.

Das deutsche Recht sieht vor, dass eine Ehe gescheitert ist, wenn beide Ehepartner mindestens ein Jahr räumlich getrennt „von Tisch und Bett“ verbracht haben. Dieses Jahr nach der Trennung wird als Trennungsjahr bezeichnet. Nach dem Ende des Trennungsjahrs wird davon ausgegangen, dass die Ehe nicht mehr besteht und beide Ehepartner auch nicht mehr zusammen kommen.

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Regeln für das Trennungsjahr

Damit Du das Trennungsjahr möglichst stilvoll über die Runden bringst, gibt es einige Regeln zu beachten. Es zeugt von Klasse, wenn Du Dich wie ein Gentleman verhältst, was nicht heißt, dass Du Dich über den Tisch ziehen lassen musst.

Trennungsjahr schriftlich festhalten

Damit das Trennungsjahr auch wirklich klar als solches fixiert ist, sollte der Zeitpunkt des Anfangs schriftlich festgehalten werden. Anderenfalls ist der Auszug des Ehepartners der Beginn des Trennungsjahres. Der Auszug hat nicht nur eine räumliche Trennung zur Folge, sondern auch finanzielle Auswirkungen. Hier gilt es abzuwägend, was das Beste für die Familie, was das Beste für die Kinder ist. Im Idealfall bleiben sie in ihrer vertrauten Umgebung. Es ist sinnvoll, sich mit den verschiedenen Kinder-Umgangsmodellen zu beschäftigen.

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Räumliche Trennung

Trotz Trennungsjahres kannst Du trotzdem mit deiner Noch-Ehefrau zusammen wohnen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Räumlichkeiten klar aufgeteilt und jedem Ehepartner zugeordnet sind. Jeder Ehepartner muss nachweisen, dass er in diesem Jahr einen eigenständigen Haushalt, ein eigenes Leben führen kann – und das die eheliche Lebensgemeinschaft gescheitert ist.

Räume wie die Küche oder das Bad sind natürlich nur schwer zu trennen und sind daher zeitich voneinander getrennt zu nutzen. Was im Gesetzestext recht einfach erscheint, ist in der Praxis oftmals schwierig umzusetzen. Hier gilt es, sich, ebenso wie bei der Kindeserziehung, genau abzusprechen. Nutze den gesunden Menschenverstand und verzichte darauf, aus Prinzip Dein Revier zu verteidigen. Du musst nun allein Deinen Mann stehen – Wäsche waschen, Kochen, Putzen – Du schaffst das!

Gibt es ein "zurück"?

Was darf man im Trennungsjahr nicht? Sich vertragen? Sex haben? Miteinander ausgehen? Grundsätzlich sind solche „Rückfälle“ menschlich und sie beenden auch nicht sofort das Trennungsjahr. Wenn das jedoch mehrmals über einen längeren Zeitraum passiert, wird das Trennungsjahr unterbrochen. Eine eindeutige Grenze hierfür gibt es nicht und der Nachweis liegt in der Verantwortung des Gerichts. Erfahrungsgemäß tun sich Gerichte hier schwer, eindeutig eine Abgrenzung zu ziehen. Gelegentliche Besuche, gerade wenn Kinder mit im Spiel sind, sind völlig normal. Wenn beide Ehepartner die Scheidung durchziehen wollen, sollten diese „Rückfälle“ auf ein Minimum beschränkt werden. Besteht noch Hoffnung die Ehe zu retten, sieht die Situation schon anders aus. Auf keinen Fall solltest Du mit den Gefühlen Deiner Noch-Ehefrau spielen oder sie gar ausnutzen. Vor allem verletzte Gefühle sorgen dafür, dass eine Scheidung meist hässlich wird.

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Trennungsunterhalt

Ein wichtiger Punkt ist der sogenannte Trennungsunterhalt. Du musst wissen, auch wenn jeder Ehepartner finanziell unabhängig agiert, ist doch der besserverdienende Ehepartner dem anderen zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet, damit dieser den Standart der ehelichen Lebensverhältnisse aufrechterhalten kann. Wenn Du das bist, dann stelle Dich auf diesen Trennungsunterhalt ein.

Neben verletzten Gefühlen ist das Geld einer der häufigsten Streitpunkte. Auch wenn Du Dich ungerecht behandelt fühlst, lass es erst gar nicht zum Streit kommen. Wenn die Ehe nicht mehr zu retten ist, dann sei ein Gentleman und gehe nicht im Streit auseinander. Irgendwann hast Du diese Frau geliebt und sie hat Respekt und Anstand verdient. Also sei fair, zeige Kompromissbereitschaft und wie man sich als Mann mit Klasse verhält.

Tipps zur Trennung

  • Wenn Du Dich von Deiner ehefrau trennst, dann nicht nach dem Motto „Ich will, was mir zusteht“. Damit provozierst Du nur eine hässliche Scheidung. Eine vernünftige, offene Kommunikation macht vieles leichter.
  • Im Idealfall erfolgt die Scheidung einvernehmlich. Das erfordert (von beiden Seiten) immer Kompromisse.
  • Mit einer Maximalforderung kommst Du nicht weit. Du solltest akzeptieren, dass Deine Ehe materiell viele Gemeinsamkeiten geschaffen hat und es nun Deine Aufgabe ist, diese fair aufzuteilen.

Download Checkliste

MyLifestyle Mentor hat 12 wichtige Fragen für Dich zusammengefasst, an die Du bei einer Trennung denken solltest. Ob Steuerklasse, gemeinsame Konten, Krankenversicherung bis hin zum Versorgungsausgleich – mit dieser Checkliste vergisst Du nichts.

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