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In 5 Schritten richtig bohren

von Odett Schumann
5 Schritte zum richtig bohren

Richtig Bohren können gehört zu den Dingen, die ein Mann können MUSS. Wenn die Nachbarin mal klingelt, soll es möglichst fachmännisch aussehen. Mit der Bohrmaschine richtig umgehen, dass solltest Du beherrschen. Doch welche Bohrmaschine ist richtig? Worauf muss ich beim Bohren achten? Mit dieser Anleitung löst von MyLifestyle Mentor löst Du alle Probleme.

Mit unseren Tipps zum Bohren wirst Du vielleicht nicht zum Heimwerker-König, aber Du weißt nun, wie Du richtig bohrst.  How to…so machst Du es richtig. 

Zum Schluß geben wwir Dir noch ein paar praktische Tipps zum Bohren an die Hand. So kannst Du sauberer und professioneller Arbeiten und entwickelst Deine handwerklichen Fähigkeiten weiter. Zum Lifestyle eines Mannes gehört es schließlich auch, eine paar grundlegende Dinge zu KÖNNEN.

Schritt 1: Das Bohrloch anzeichnen

Der erste Schritt besteht in der Bestimmung des Bohrlochs, schließlich musst Du wissen, WO gebohrt wird. Je nach Zweck des Bohrlochs können optische oder praktische Faktoren eine Rolle spielen. 

Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, sollte die betroffene Wand auf mögliche Strom- und Wasserleitungen untersucht werden. Im Baumarkt erhältst Du schon für wenige Euro einen entsprechenden Multidetektor.

Zuerst müssen Sie bestimmen, wo Sie bohren möchten. Sobald Sie das wissen, muss die betroffene Wand auf Strom- und Wasserleitungen untersucht werden. Das tun Sie am besten mit einem Multidetektor, der auf Stromleitungen und Metalle reagiert. Diese gibt es im Baumarkt schon für ein paar Euro.

Wenn Du kein Gerät zur Hand hast, dann kannst Du Dir Folgendes merken: Stromleitungen verlaufen meist vertikal und horizontal in der Wand. Bei Steckdosen oder Lichtschaltern solltest Du also in gedachten Linien vorsichtig sein. Ebenso etwa 15 – 45 cm oberhalb des Fußbodens und unterhalb der Decke ist Vorsicht geboten.

Ob mit oder ohne Multidetektor, kannst Du nach Überprüfung der Wand an der gewünschten Stelle eine Markierung vornehmen.

Schritt 2: Der richtige Bohrer

Für welchen Bohrer Du Dich entscheiden solltest, hängt von der Wand ab.

Welcher Bohrer für Sie der richtige ist, hängt davon ab, in welche Wand Sie bohren möchten. Dabei gilt:

Diese Bohrertypen gibt es
  1. Metallbohrer: Ist weit verbreitet, da er auch für Holz und Kunststoff verwendet werden kann.
  2. Holzbohrer: Hat eine Zentrierspitze, die das Positionieren erheblich erleichtert. Auffpassen vor Überhitzung.
  3. Steinbohrer: Hat eine flache Spitze, die breiter als der lange Schaft ist. Damit arbeitet er sich durch Steine, Mauerwerk oder Beton.

Wenn Du Dir unsicher bist, welchen Wandtyp Du vor Dir hast, kannst Du an einer kleinen, verdeckten Stelle eine Probebohrung mit einem dünnen Bohrer durchführen. Alternativ kannst Du mit Klopfen die Beschaffenheit prüfen. Ein hohles Geräusch lässt auf Gips schließen, ein dumpfer Ton auf eine massive Wand.

In Abhängigkeit vom Material, wählst Du dann zwischen Steinbohrer, Holzbohrer oder Metallbohrer.

Schritt 3: Der richtige Dübel

Für einen festen Halt in der Wand ist die richtige Wahl des Dübels wichtig. Beachte dabei, dass die Größe des Bohrers auch dem des Dübeldurchmessers entspricht.  Falls Du eine poröse Wand vor Dir hast, wähle einen kleineren Bohrerdurchmesser, da es ansonsten zu unerwünschten großen Bohrlöchern kommen kann. 

Die Bohrer in der Übersicht:

Arten von Dübeln zum Bohren

Schritt 4: Bohrlochtiefe bestimmen

Merke Dir dafür eine ganze einfache Rechnung:

Bohrlochtiefe = Länge des Dübels + Durchmesser des Dübels

Wenn Du Dir hinsichtlich der Bohrtiefe unsicher bist, kannst Du am Bohrer eine Markierung vornehmen.  Ein Stück Klebeband, eine farbige Markierung oder ein dünner Gummi bieten Dir eine Hilfe, wie tief Du bohren musst.

Tipp: Einige Maschinen haben als Hilfe einen verstellbaren Tiefenanschlag. Stelle die Bohrtiefe ein und bohre anschließend so tief, bis Du den Anschlag erreichst.

Anleitung zum richtig bohren

Schritt 5: Bohren!

Wenn Du all diese Punkte beachtet hast, dann geht es jetzt ans Bohren. Um noch sauberer und professioneller zu arbeiten (die Nachbarin schaut zu!), haben wir noch einige Tipps für Dich:

  • Wenn Du unter dem Bohrloch eine kleine Pappkiste oder einen Briefumschlag befestigst, mit Malerkrepp zum Beispiel, oder halten lässt, vermeidest Du eine Menge Staub.
  • Setze den Bohrer rechtwinklig zur Wand an.
  • Bohre gleichmäßig ohne starken Druck auf die Bohrmaschine.
  • Wenn Du in Beton oder Stein bohrst, wirst Du u.U. auf die Schlagbohrfunktion umstellen müssen. Damit werden auch härtere Wände leicht gebohrt.

Tipp: Wenn Du zu viel Druck auf die Bohrmaschine ausübst, kann diese schnell überhitzen. Ziehe deshalb den Bohrer immer mal wwieder kurz aus dem Bohrloch. So kann die Maschine abkühlen.

Wenn das Loch die gewünschte Tiefe hat, kannst Du es mithilfe eines Staubsaugers vom Staub befreien. So haben Dübel und Schraube einen festen Halt. Jetzt kannst Du mit dem Dübel prüfen, ob das Loch passt. Sollte es zu klein sein, wiederhole den Vorgang mit einem größeren Bohrer.

Sollte das Loch zu groß sein, musst Du deswegen nicht gleich ein neues Loch bohren. Mit etwas Spachtelmasse schließt Du das Bohrloch und drückst anschließend den Dübel rein. Nach etwa zwei Stunden kannst Du dann die Schraube in den Dübel drehen.

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