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Erektile Dysfunktion bei Männer: Ein Ratgeber

Hilfe bei erektiler Dysfunktion

Die einen sagen Erektionsprobleme, andere Potenzprobleme und wieder andere sprechen von einer erektilen Dysfunktion. Im Grunde meinen alle jedoch dasselbe – nämlich eine Störung der Erektionsfähigkeit.

Um es gleich einmal vorwegzunehmen, solltest du an erektiler Dysfunktion leiden, so bist du definitiv nicht allein. Auch wenn die Angaben stark schwanken, kann man grob davon ausgehen, dass die Häufigkeit bei Männern ab 40 Jahren je Dekade um 10 % zunimmt, analog zum Alter. Bei 40-jährigen Männern kommt es also bei 40 % vor, bei 50-Jährigen liegt der Anteil bei 50 % und so weiter.

Was genau ist eine erektile Dysfunktion eigentlich?

Kann die Erektion über einen längeren Zeitraum hinweg in 75 % der Fälle nicht ausreichend lange oder stark gehalten werden, um einen sexuell befriedigenden Kontakt zu haben, spricht man von einer erektilen Dysfunktion. Mit Impotenz hat das aber nichts zu tun. Impotenz meint in der Regel die Fähigkeit sich fortzupflanzen und bezieht sich seltener auch auf Erektionsprobleme.

Auch die Libido hängt nicht unmittelbar mit einer erektilen Dysfunktion zusammen. Man kann durchaus sehr erregt sein, aber dennoch keine Erektion bekommen oder länger halten. Umgekehrt ist es jedoch so, dass man ohne sexuelle Erregung auch keine Erektion bekommen kann, auch nicht mit Medikamenten wie Cialis® oder Viagra®.

Erektile Dysfunktion bei Männern

Sexuelle Erregung ist die Voraussetzung

Nur, wenn man sexuell erregt ist, ist überhaupt eine Erektion möglich. Die Vorgänge im Körper, die für eine Erektion notwendig sind, werden nämlich erst durch die Erregung ausgelöst. Daher muss man auch bei der Einnahme von entsprechenden Medikamenten erregt sein. Die Medikamente verhelfen nämlich nicht zur eigentlichen Lust oder Erektion, sondern schaffen vielmehr die Voraussetzung, dass das Blut besser in den Penis einfließen und vor allem nicht so schnell wieder abfließen kann.

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Keine sexuelle Erregung = Erektion unmöglich: Wie kommt es zu einer Erektion?

Eine Erektion ist ein hochkomplexer Prozess, den wir nachfolgend chronologisch aufschlüsseln wollen:

Sexuelle Erregung, verursacht durch
einen optischen Reiz, eine Berührung, ein Geruch oder einen Traum

Der Parasympatikus übernimmt die Kontrolle und
sorgt über die Ausschüttung von Hormonen und Botenstoffen dafür,
dass die Penismuskulatur erschlafft.

Erektiloe Dysfunktion bei Männern: Behandlung

Vakuumpumpe und Penisring

Eine weitere beliebte Methode ist die Verwendung einer Vakuumpumpe. Hierbei legt man den Penis in einen speziellen Zylinder, aus dem die Luft gepumpt wird. Durch den Unterdruck wird das Blut in den Penis gepresst. Ist der Penis voll erigiert, nimmt man ihn aus dem Zylinder und streift einen Penisring aus Metall oder Silikon über, um das Abfließen des Blutes zu verhindern. Bis zu 30 Minuten kann man den Penisring tragen.
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Weitere Methoden

Man kann sich auch selbst eine Injektion in den Penis setzen, eine Testosteron-Therapie machen, bei psychischen Problemen eine Beratung durchlaufen, Kegelübungen, Aerobic und Yoga probieren oder sich einer Operation unterziehen.


Der Druck auf die Blutgefäße lässt nach und Blut kann in die Blutgefäße
im Penis und die Schwellkörper einfließen.

Die prallen Schwellkörper wiederum verschließen nun die Penisvene,
um ein zu schnelles Abfließen des Blutes zu verhindern.
Nun ist bis zu 40 Mal mehr Blut im Penis als im schlaffen Zustand.

Der Penis richtet sich auf, wird hart und der Körper bereitet sich
auf eine kommende Ejakulation vor.

Nach dem Orgasmus schüttet der Körper das Enzym PDE-5 aus, welches
die Blutzufuhr in den Penis unterbindet und diesen wieder erschlaffen lässt.

Ursachen für erektile Dysfunktion

Es kommen eine Vielzahl von Ursachen für eine erektile Dysfunktion infrage. Unterscheiden lassen sich emotionale Gründe, physische Gründe und medikamentöse Ursachen. Auch eine Kombination ist möglich. Konkrete Ursachen können sein:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
  • Bluthochdruck
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Niereninsuffizienz
  • Schlaganfall, MS oder Parkinson
  • Übergewicht
  • Stress und Leistungsdruck
  • Ängste, Phobien und Depressionen
  • Minderwertigkeitskomplexe
  • Beta-Blocker
  • Antidepressiva
  • Drogenmissbrauch

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Behandlung von erektiler Dysfunktion

Es gibt viele Möglichkeiten, um einer erektilen Dysfunktion zu begegnen. Manche Methoden helfen besser als andere, genauer gesagt können von Fall zu Fall zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

PDE-5 Hemmer

Zu den gängigsten und einfachsten Behandlungsmethoden gehört die Einnahme sogenannter PDE-5 Hemmer, also Medikamente, die die Bildung des Enzyms PDE-5 unterbinden. Wenn du dich erinnerst, ist dieses Enzym für das Abfließen des Blutes verantwortlich. Wird es gehemmt, verbleibt das Blut (länger) im Penis.

Der überwiegende Teil von Männern, die Cialis® eingenommen haben, berichten von sehr positiven Erfahrungen mit dem Potenzmittel.

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