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Trekking-E-Bikes für echte Männer

E-Bikes: Worauf Du beim Kauf achten musst

Mit Trekking-E-Bikes hast Du eine Flexibilität, die Du mit anderen Zweirädern nicht hast. MyLifestyle Mentor zeigt Dir, ob so ein Bike für Dich geeignet ist und worauf Du beim Kauf achten musst.

Die Verkaufszahlen für E-Bikes schießen nach wie vor in die Höhe. Grund genug, um zu schauen, ob das auch was für Dich ist. Ich persönlich möchte mich beim Sport anstrengen und verzichte daher bewusst auf einen Akku, egal ob ich im Gelände oder der Stadt unterwegs bin. Doch wenn Du ein E-Bike kaufen möchtest, worauf musst Du dann achten?

Im folgenden Artikel erfährst Du, warum ein Trekking-E-Bike für Dich richtig ist, auf welche Punkte Du machten musst und erhältst die besten Tipps zum Kauf.

Redakteurin
Sonja Meier
Expertin für Outdoor und Freizeit

Das erwartet Dich

  • Du erfährst, was ein Trekking-E-Bike ist
  • Weißt, ob es für Dich geeignet ist
  • Bekommst die besten Tipps zum Kauf

Über mich

Reisen und Outdoor sind meine Welt. Ich bin viel unterwegs und unternehme auch gern Radtouren. Auch wenn ich mehr auf reine Muskelkraft setze, habe ich doch bereits verschiedene E-Bikes getestet und weiß, worauf es beim Kauf ankommt. Bist Du bereit mit mir eine Tour zu unternehmen?

Was sind Trekking-E-Bikes?

Trekking-E-Bikes bieten Dir eine Flexibiltät auf allen Strecken. Vor allem die Vielseitigkeit machen sie so beliebt, egal ob als City-Bike, im Gelände oder auch auf langen Strecken. Sie sind sowohl für dauerhaft hohe Belastungen als auch für den Alltag ausgelegt. Ob Du nun alltäglich damit zur Arbeit fährst oder mit Deinen besten Buddies eine lange Tour machst – das Trekking-E-Bike bietet Dir all das.

Damit Dein Bike die langen Touren auch mitmacht, muss es hohe Ansprüche hinsichtlich Qualität und Lebensdauer erfüllen. Als Material hat sich deshalb robustes und doch leichtes Aluminium etabliert. Gerade auf langen Touren ist jedes Kilogramm weniger gern gesehen. Der Rahmen ist meist ganz klassisch in Diamant- oder Trapezform gehalten.

E-Bikes: Trekkingbike in der Stadt

Ein Trekkingbike muss auch im Gelände seinen Dienst tun. Ob der Untergrund nun unbefestigt ist, nass, sandig oder steinig – es wird Dich auch auf holprigen Strecken sicher begleiten. Möchtest Du etwas mehr Komfort, dann entscheide Dich für eine Federgabel. Eine Federung des Hinterbaus ist eher selten anzutreffen und wenn, dann nur bei sehr hochwertigen E-Bikes. Was die Reifen angeht, setzen Trekking-E-Bikes auf 28-Zoll, damit Du auf langen Strecken ein ruhiges Handling hast.

Ein elektrisches Trekking-Bike ist sowohl alltagstauglich als auch bereit für jedes Abenteuer. Achte darauf, dass Zubehör wie Schutzbleche und Lichtanlage robust und beständig sind.

Wie bei jedem Fahrrad ist der richtige Sitz eminent wichtig. Auf dem Trekkingbike sitzt Du meist in einer bequemen 60 Grad-Sitzposition. Damit fährst Du nicht ganz so aufrecht wie bei einem City-Bike, aber auch nicht so tief wie bei einem Mountainbike oder gar Rennrad. Kaufst Du Dir ein Bike, dann dreh damit eine längere Runde, denn Haltung und Sitz müssen einfach passen.

Für wen es sich eignet

Ein Trekking-E-Bike ist genau richtig für Dich, wenn Du in Deiner Freizeit gern längere Touren unternimmst oder auch jeden Tag damit zur Arbeit fährst. Der Untergrund ist völlig egal, denn mit dem Bike kannst Du sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt Kilometer abspulen. Gerade wenn Du viel mit dem Bike unterwegs bist, ist ein Trekkingbike also ideal.

Mit dem Allrounder hast Du sowohl einen hohen Fahrkomfort als auch alle Sicherheitsansprüche die Du im Straßenverkehr brauchst. Nicht ganz ohne Grund ist das Trekking-E-Bike auch der am meistverkaufte Biketyp.

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Der richtige Antrieb

Ein Trekking-Rad ist vor allem für lange Distanzen ausgelegt, kann aber auch im alltäglichen Straßenverkehr eingesetzt werden. Durch den elektrischen Antrieb sind höhere Belastungen problemlos möglich und machen Dir die Anstrengung leichter (wenn Du das denn möchtest).

Die meisten E-Bikes sind heutzutage mit einem Mittelmotor ausgestattet, worauf Du auch bei Deinem Trekkingbike achten solltest.

Im Vergleich dazu liegt beim Frontalantrieb der Schwerpunkt weit hinten, was sich gerade im Gelände als ungünstig erweist. Vor allem am Berg wird Dein Vorderrad teils stark entlastet. Ist dann noch der Untergrund sehr locker, kann die Kraft des Frontmotors das Vorderrad leicht zum Durchdrehen bringen. Auch auf nassem oder sandigen Untergründen wird Dir das oft passieren, was dann zu einem unsicheren Fahrgefühl führt.

Mit dem Trekking-E-Bike im Gelände

Ein Heckmotor bietet Dir dagegen leicht bessere Fahreigenschaften, da er das Bike kräftig von hinten schiebt. Zudem ist der Schwerpunkt besser verteilt, was für ein sichereres Fahrgefühl sorgt.

Ohne Zweifel ist der Mittelmotor beim Trekkingbike die beste Wahl. Er unterstützt Dich beim Treten direkt an der Kurbel. Neue Modelle haben sogar ein zweites Kettenblatt für noch mehr Übersetzungen an der Kurbel.

Letzten Endes ist es aber Deine persönliche Entscheidung, für welchen Antrieb Du Dich entscheidest. Das individuelle Fahrgefühl muss stimmen und das kannst nur Du allein beim Fahren herausfinden. Weitere wertvolle Tipps erhältst Du auch bei Alpen Fahrrad, einem tollen Blog mit dem Schwerpunkt E-Bikes.

Kette oder Riemen?

Manche Trekking-E-Bikes haben anstatt einer Kette einen Riemenantrieb. Im Gegensatz zur Kette, die sich stetig streckt und durch die Dauerbelastung auch Ritzel und Kettenblatt abnutzt, ist ein Riemen langlebiger. Zudem ist er weniger pflegeintensiv, was vor allem ein Vorteil ist, wenn Du im Gelände unterwegs bist oder bei Wind und Wetter fährst. Bei der Kette musst Du immer darauf achten, dass die sauber ist und gut gefettet läuft.

Die besten Motoren für Trekking-E-Bikes

Ist das Angebot an Trekking-E-Bikes schon riesig, gilt das umso mehr für Motorvarianten. Im Folgenden habe ich für Dich Empfehlungen für den passenden Antrieb.

Für Freizeitfahrten und kleine Ausflüge:

  • Shimano Steps E7000 (250 W/ 60 Nm / 2,8 kg)
  • Shimano Steps E6100 (250 W / 60 Nm / 2,9 kg)
  • Bosch Performance Line (250 W / 65 Nm / 2,9 kg)
  • Yamaha PWseries TE (250 W / 60 Nm / 3,4 kg)

Für lange Touren:

  • Shimano Steps E8000 (250 W / 70 Nm / 2,9 kg)
  • Bosch Performance Line CX (250 W / 75 (85) Nm / 2,9 kg)
  • Brose Drive T (250 W / 70Nm / 3,4 bzw. 2,9 kg)
  • Yamaha PWseries ST (250 W / 70 Nm / 3,4 kg)

Nennst Du bereits ein Trekking-Bike Dein Eigen, dann kannst Du es auch nachträglich zum E-Bike aufrüsten. Im Vergleich zum Neukauf sparst Du dadurch deutlich an Kosten. Kleines Manko: Der Antrieb kann unter Umständen nicht so optimal integriert werden, wie das bei einem original Trekking-E-Bike der Fall ist.

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Tipps zum Kauf

Um möglichst lange Spaß an Deinem E-Bike zu haben, solltest Du auf einige grundlegende Eigenschaften achten. Ja, die Modelle der Top-Hersteller erfüllen alle wichtigen Anforderungen, doch in Sachen Ausstattung gibt es so einige Unterschiede zu berücksichtigen. Vom Typ her gibt es Modelle, die sich eher in Richtung City-Bike bewegen, dann wiederum Modelle, die zum Cross-E-Bike tendieren.

Das richtige Antriebssystem

Achte beim Antrieb vor allem darauf, genug Power zu haben. Vor allem wenn Du im Gelände unterwegs bist, ist das Drehmoment des Motors ausschlaggebend. Ab 60 Newtonmetern bietet Dir der Motor auch bei anspruchsvollen Steigungen ausreichend Power. Zudem spielt der Akku eine wichtige Rolle.

Trekking-E-Bikes sind vor allem für längere Touren sehr beliebt. Hier ist ein Akku mit möglichst hoher Kapazität gewünscht. Ich empfehle Dir einen Akku mit mindestens 500 Wattstunden, besser mit über 600 Wattstunden. Gerade bei längeren Touren wirst Du um Getränke und Gepäck nicht drumrum kommen. Da bieten sich Modelle mit integrierten Rahmenakkus an. So hast Du den Vorteil, dass Du über genügend Stauraum innerhalb des Rahmens, aber auch am Gepäckträger, besitzt.

Weiterhin empfehle ich Dir auf verschiedene Unterstützungsstufen zu setzen, die Du leicht bedienen kannst. Durch die hohe Flexibilität im Einsatz, wechseln die Ansprüche an den Motor ständig. Bei einer längeren Tour ist eher der stromsparende Eco-Modus gefragt, während bei Bergtouren eine höhere Unterstützungsstufe vonnöten ist.

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Der passende Rahmen

Gerade wenn Du längere Touren machst, ist der Komfort ein wichtiges Kriterium. Ausschlaggebende Punkte sind hier ein stabiler Rahmen oder eine bequeme Sitzposition. Abhängig von Deiner Körpergröße wählst Du dabei zwischen Diamantrahmen mit hohem Oberrohr und Trapezrahmen mit niedrigem Oberrohr. Mit zweiterem wird Dir zwar der Einstieg erleichtert, dafür must Du aber auch mit weniger Stabilität zurechtkommen.

Ob Du eine Federgabel brauchst hängt vom Streckenprofil und Deinem Komfortbedürfnis ab. Vor allem im Gelände fängt sie Unebenheiten ab und macht das Fahren angenehmer. Auf der anderen Seite bedeutet sie aber auch mehr Gewicht und ist Verschleiß-anfälliger. Fährst Du eher auf asphaltierten Strecken kannst Du aber auch gänzlich darauf verzichten.

Nutze beim Kauf eines E-Bikes gleich die Möglichkeit, passende Halterungen für Taschen und Zubehör dazu zu nehmen. Gepäckträger und Schutzbleche sind bei Touren ein Muss, können aber im Gelände auch schnell abmontiert werden.

Weitere Kauftipps

Bremsen, egal ob im Stadtverkehr oder im Gelände, machen das Fahren erst sicher. Achte beim Kauf also auf eine gute Bremsanlage. Eine hydraulische Scheibenbremse greift präzise und zuverlässig, ist aber nur mit etwas Fachwissen zu warten. Trotzdem empfehle ich Dir auf eine Scheibenbremse zu setzen.

In Sachen Reifen zählt vor allem Pannensicherheit. Im Handel gibt es dazu die unterschiedlichsten Modelle mit verschiedenen Qualitätsansprüchen. Wähle den Reifen nicht zu schmal und mit genügend Profil, sodass Du auch im Gelände genügend grip findest.

E-Bikes-Akku: Darauf Kommt es beim kauf an

Empfehlung zu Trekking-E-Bikes

Qualität hat ihren Preis, das gilt natürlich auch in Sachen E-Bikes. Gibst Du mehr Geld aus, dann hast Du länger was von Deinem Bike – langfristig lohnt sich also eine teurere Anschaffung. Hochwerte Bikes bieten Dir eine komfortable Federung, hydraulische Scheibenbremsen, pannensichere Reifen und eine hervorragende Gangschaltung. Zudem solltest Du auf eine gute Lichtanlage setzen, die Dich auch im Winter oder nachts sicher unterwegs sein lässt.

In den unteren Preisregionen findest Du eher Trekking-E-Bikes, die schon in den Bereich City-Bikes übergehen. Nimmst Du das Rad lediglich für den täglichen Weg zur Arbeit, dann reicht auch eine kleine Gangauswahl und Du kannst auf die Federung verzichten. Stehen Fahrten im Gelände im Fokus, wirst Du da nicht drumrumkommen.

Es macht wenig Sinn Dir einen konkreten Anbieter oder gar ein Modell zu empfehlen. Es kommt schlicht und ergreifend darauf an, wofür Du Dein Bike nutzt. Zudem spielen auch individuelle Vorlieben eine Rolle. Überlege Dir gut, welche Rahmenform Dir besser liegt, ob Du unbedingt eine Federung brauchst und welche Reichweite Dein Akku haben soll. Was Du auf jeden Fall machen solltest ist, Dir verschiedene Modelle anzusehen und ausgiebig zu testen.

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1 Kommentar

Konrad 13. Dezember 2022 - 10:47

Hallo Sonja, halte es wie Du: Wenn ich Fahrrad fahre, dann ohne elektrische Unterstützung. Finde es auch widersinnig, Energie sparen zu wollen, aber dann bei Fahrrädern auf elektrische Energie zu setzen.

Antwort

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